Zwischen Bühne und Stille - mit Helga Baumgartner
Shownotes
Helga zählt zu den ersten und beliebtesten Yin-Yoga-LehrerInnen im deutschsprachigen Raum. Sie hat bereits zahlreiche Yin-YogalehrerInnen ausgebildet und im Sommer findet man sie auf einigen Festivals.
Im Podcast erzählt sie davon als eigentlich introvertierte Person regelmäßig auf der Bühne zu stehen, wie sie zwischen Bühne und Stille pendelt und sie spricht darüber, was sie beeinflusst. Von Vedanta bis Buddhismus bis Yin Yoga und traumasensiblem Yoga und warum all das in dem Gefühl des "Nach-Hause-Kommens" mündet.
SHOWNOTES:
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Yin-Yoga-Workshop - PAUSE DRÜCKEN - am 27.Juli 2025:
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00:00:00: Unbekannt Was im Moment der Lebens. Liebe Leute da draußen. Willkommen bei innen und außen. Ich hab heut einen ganz tollen Gast, die Helga Baumgarten. Helga kennen viele von euch sicherlich schon. Vielleicht manche aber auch noch nicht. Ich freue mich jedenfalls auf das Gespräch mit dir, Helga. Wir haben uns lange nicht gesehen. Schön, dass du da bist. Ich freue mich auch mega viele.
00:00:31: Unbekannt Total schön, dass ich da sein darf. Ich glaube, das letzte Mal haben wir uns gesehen. Vor zwei Jahren oder was? Zu lange haben wir auch schon nicht mehr gedreht. Sollten wir wiederholen. Das finde ich auch. Ja, genau über zwei Jahre her. Wir haben einige Videos gedreht. Sieben, acht oder neun Stücke. Stimmt. Damals hat man Mammut drehen. Helga, wo bist du jetzt gerade?
00:00:54: Unbekannt Ich bin in Regensburg. In Regensburg ist ein Zuhause. Das. Mein Zuhause. Was geht dir durch den Kopf zurzeit? Was beschäftigt dich? Wo stehst du gerade? Wahrscheinlich geht mir viel zu viel durch den Kopf.
00:01:11: Unbekannt Viel im Innern. Viel im Außen. Das sind ganz viele Festivals. Tatsächlich? Die gehen mir durch den Kopf. Heute Abend. Ein Mantra, sagt der geht mir durch den Kopf. Gerade komme ich von Meditation Seminar. Das geht mir durch den Kopf. Auf eine gute Art und Weise ist. Gegeben oder teilgenommen, an dem ich teilgenommen. Das war ganz besonders. Was hat es denn gemacht für eine Meditation?
00:01:34: Unbekannt Hmmm. Ich liebe es ja, sowohl in Buddhismus immer mal wieder einzutauchen. Im tibetische Buddhismus praktiziert auch mein Partner und dann aber auch Vedanta, das ist so meine Hauptlehrer. Und gerade hatten wir dann das Seminar, das ist aber schon abgeschlossen und jetzt war es tibetische Buddhismus, ein Meditations Seminar mit Ming Rinpoche. Und wie schön. Und wie ist es dir ergangen?
00:01:59: Unbekannt Es war einfach fabelhaft. Weil die Festivals. Ich liebe sie. Also die Festivals sind einfach fabelhaft. Ich verschmelze damit mit allen und mit allem. Und danach kommt aber auch wieder so ein großes Bedürfnis, mich zurück zu ziehen. Und nachdem das nächste Festival schon ansteht und irgendwie so auch echt gerade viel los ist, war das einfach ideal, weil ich dachte, ansonsten wirklich implodieren, wenn sie irgendwie noch schneller wird.
00:02:28: Unbekannt Im Innern und im Außen. Und das war der perfekte Zeitpunkt. Jetzt zwei Tage dasitzen und immer mal wieder und und auch so auf eine ganz klasse Art angeleitet meditieren. Das war so schön. Ich liebe es. Du bist ja im Sommer viel auf Festivals unterwegs. Also so hatten wir uns ja, glaube ich, ganz ursprünglich auch mal kennengelernt in München, glaube ich.
00:02:51: Unbekannt Das stimmt auf der Yoga Welt, nach der Yoga World Tour, nach langer Zeit. Gut, jetzt weiß ich nicht mehr genau. Und du hast mir irgendwann mal gesagt, da war ich recht verwundert, weil du Helga bisher in meinen Augen so wie ich die Deutsche Yoga Szene beobachte. Darf man schon sagen, die oder eine der bekanntesten Yogalehrerin. Das heißt, du stehst viel vor Leuten, unterrichtest, gibst auch Ausbildungen, also bist viel und stage sozusagen unter Anführungszeichen.
00:03:23: Unbekannt Und dann hast du mir mal erzählt, dass du eigentlich ein total introvertierter Mensch bist. Ja, ich. Ich komme damit klar dann. Ich versuche immer noch zu definieren, ob ich ein extrovertierter, Introvertierten oder ein introvertiert, introvertiert extra wird. Es ist schon beides ganz stark. Da das aber auch dieses Beispiel mit Festival und dann Meditation Retreat Hm. Mir war es schon immer, ich fand es schon immer total aufregend, aber nicht auf die gute Art und Weise.
00:03:58: Unbekannt Wenn ich zum Beispiel der Klasse ein Gedicht vortragen sollte, ich habe da immer so eine halbe Panikattacke bekommen und tatsächlich ist es einfach der Praxis zuzuschreiben, dass ich das mittlerweile mit mehr oder weniger würde kann. Ich vermute, mit ein bisschen mehr würde es früher in der ersten Klasse. Aber prinzipiell finde ich das immer noch sehr aufregend. Und dann kommt bei mir immer so automatisch auch ganz viel Bedarf nach sehr viel Rückzug als Gegengewicht.
00:04:29: Unbekannt Gerade wenn ich viel quasi auf einer größeren Bühne stehe, mehrere 100 Leute, dann unterrichte. Ich brauche da schon ein Gegengewicht für mich. Das ist das etwas, wo du dich dann schon danach so ein bisschen das Gefühl hast, wo jetzt ist auch Energie verloren gegangen. Ich hatte das früher zum Beispiel. Deswegen bin ich kein hauptberuflicher Lehrer geworden, weil ich immer danach irgendwie so das Gefühl habe, jetzt muss ich meine Energie erst wieder zusammen sammeln.
00:04:53: Unbekannt Andere wiederum kommen total Energie geladen vom Unterrichten zurück. Ja, wie geht es dir? Also vom Unterrichten von normalen Klassen komme ich energiegeladen zurück, weil wir da so sehr in der Gemeinschaft und in der Verbundenheit sind. Wenn du aber auf so eine Bühne hochgesetzt wirst, auch so ein bisschen getrennt, sozusagen von dieser Community, das macht immer ein bisschen was anderes.
00:05:18: Unbekannt Mit mir bin ich jetzt mittlerweile auch sehr erfüllt. Also ich war so beseelt, nach diesem Wochenende vom Festival und zugleich kommt dann mittlerweile keine Erschöpfung mehr. Aber so eine Sehnsucht nach Jetzt aber Rückzug, jetzt fühle jetzt wieder der Blick nach innen und ich nähere mich einfach sehr gut, wenn ich alleine bin oder wenn ich meditiere, auf Meditations Retreats bin, Schülerin bin.
00:05:47: Unbekannt Das ist das meine. Meine Batterien. Einfach sehr, sehr gut auf. Hey, Ja, lass uns mal zurückgehen in deine Kindheit. Vielleicht. Wann hat das begonnen mit dir? Die ganzen Meditations Yoga und Spirit Kiste? War das schon immer da? Es gibt ja so manche Kinder, die haben ganz früh. Das sind schon so Fühler dafür. Andere kommen erst mit dem Erwachsenenalter durch spezielle Erlebnisse dazu.
00:06:10: Unbekannt Wie hat sich das bei dir entwickelt? Ich kam tatsächlich so aus der Not heraus zur Praxis. Als ich 14 war, hatte meine Mama einen Schlaganfall und war da auch wirklich sehr stark beeinträchtigt. Dann auch sicherlich so ein halbes Jahr weg in den Kliniken und auf Reha. Und mich hat das sehr, sehr erschüttert. War ich glaube ich auch doch sehr oder sensibel bin und war damals einfach super leicht zu erschüttern und das hat mich einfach total mitgenommen und gestresst.
00:06:45: Unbekannt Dann kamen Magenkrämpfe, Unruhe, Restless Legs. Ich hatte einfach ganz oft, wenn ich vom Bus ausstieg und nach Hause ging, habe ich mich so zusammengekauert zusammengekrümmt. Ich ja, ich habe. Ich hatte einfach da so Stress Symptome und als meine Mama dann wieder zu Hause war, hat die einen MPS eher und Autogenes Training Kurs begonnen bei einer Psychologin vor Ort.
00:07:11: Unbekannt Es war einfach so eine offene Gruppe und weil ich sowieso damals einfach auch so Verlustängste hatte, habe ich mich da dran gehangen und bin da mitgegangen. Und ich vermute immer noch, mir als besser getan als ihr und ich. Das war dann mein mein Go to Mitte von dem Zeitpunkt an klar, immer wieder in diese Achtsamkeit einzutauchen, Autogenes Training, auch den Körper zu spüren.
00:07:36: Unbekannt Wer war da für dich? Hast du Geschwister eigentlich? Ich habe zwei ältere Schwestern, genau die wandern. Ich wollte gerade fragen, weil du warst ja 14 und deine Mama plötzlich nicht mehr da. Die Schwestern waren da und gab es einen Papa noch dazu? Papa auch, aber auch okay, also was nicht vollkommen allein, aber ist verständlich. Mit 14 aus der Bahn, wenn Mama plötzlich nicht mehr da ist.
00:07:56: Unbekannt Das ist ja auch ein schockierendes Erlebnis. Ja, vor allem waren wir uns auch sehr nah sind und genau das war einfach, was meine Schwestern hatte. Die haben das total cool weggesteckt, die waren ja auch älter und ich war so das Nesthäkchen, was mich einfach so gestresst. Ja, das, das war so und dann bist du in die Narayen hineingekommen.
00:08:19: Unbekannt War das also sehr am Anfang, also erst meditative Sachen am Anfang und später Yoga, dann verstehe ich das richtig genau. Als dann das nächste Stress Stress Stresslevel kam, das war dann das Architekturstudium. Da hat mir dann jemand das Enneagramm in die Hand gedrückt, also ein Buch, und hat mir gleichzeitig gesagt Du bist übrigens die Nummer sieben und da hab ich die Nummer sieben durchgelesen und es war so ein total chaotischer Mensch, so ganz neugierig, der die jeden Tag was Neues beginnt, nie was abschließt, total unaufgeräumt ist, total interessiert und neugierig, lebendig, aber völlig chaotisch.
00:09:00: Unbekannt Und ich dachte dann, das passt ziemlich gut zu mir. Ich habe damals keine Ahnung, Windsurfen einen Kurs gemacht und sein paar begleitenden Kurs gemacht. Ich wusste, dass ich das beides nie weiter verfolge, aber ich hab einfach lauter so komischen Quatsch gemacht und. Und dann kam ich quasi auf Empfehlung. In diesem Buch stand die Empfehlung Und wenn du Nummer sieben bist, dann tut dir etwas langsames, ruhiges, Fokussieren das sehr gut.
00:09:31: Unbekannt Probier doch mal mit Yoga Meditation. Und das war dann das war dann eine echt gute, echt guter Tipp. Ich habe das dann gemacht. Du bist dann später was du eine der ersten, die Yoga nach Deutschland gebracht haben, glaube ich. Oder kann man schon so sagen eine der ersten oder seit wann ist Yoga bei uns angekommen? Vor zehn, zwölf Jahren glaube ich.
00:09:51: Unbekannt So noch zartes Pflänzchen und so seit 5 bis 8 Jahren ist es ja vielleicht der Yoga Stil. Inzwischen sogar schon, habe ich den Eindruck, als wenn wir ein Yoga Video rausgeben. Da macht es peng und es hat sich Klicks. Cool. Und wenn wir andere Sachen rausgeben auch, aber eben nicht so cool. Schön, das zu wissen, das Erlebnis mich da durch.
00:10:12: Unbekannt Doch ich finde die Beliebtheit es ist auf alle Fälle da. Man braucht ja gar nicht jetzt noch mehr als früher. Ich habe mich kürzlich erinnert, wie Jack Johnson vor ewigen Zeiten schon gesungen hat Slow down, everyone moving to fast. Und dann dachte ich mir, was würden der, würden wir denn jetzt singen? Das ist ja schon 15 oder 20 Jahre her, dieser Song, Ich weiß es gar nicht.
00:10:36: Unbekannt 2004 muss das gewesen sein, aus Australien zurück, das weiß ich noch genau. Und ich bin nach Barcelona gezogen. Und im Vergleich zu damals ist es ja jetzt so, so, so viel Turbo schneller. Und ich dachte damals so Ja, er hat recht. Ja, also um auf deine Frage zurückzukommen ähm, ich glaube, dass das so 2010 ungefähr begonnen hat. Da kam Paul Riley einerseits Paul, Susi Kamen nach Hamburg, ein paar Mal zu den Power Yogis, dann kam Josh Summers.
00:11:12: Unbekannt Auch von Sarah Powers weiß ich nicht, wann die waren, die kamen. Und da haben dann die ersten auch begonnen zu unterrichten. Das war auf alle Fälle Stefanie Arendt, dann auch die Tanja Seehofer. Und ich habe es mir so aus Barcelona mitgebracht. Ich bin 2010 von Barcelona nach nach Regensburg zurückgezogen und habe mir von Barcelona das Yoga mitgebracht, weil es da schon ein bisschen bekannter war.
00:11:37: Unbekannt Und war es dann aber auch bei Paul und Riley in den USA. Und hast gelernt, oder? Ja, hunderte von Stunden lang. Wie sind die so? Erzähl mal so ein Schwenk aus der Zeit damals, als das alles anfing. Ja, die sind total, Die sind total witzig, die beiden. Ich finde, sie gehen als ästhetisch, total liebevoll miteinander um. Und Susi sitzt immer da, wenn Paul unterrichtet und ist dann so eine Stütze für ihn und wirft immer wieder so Dinge ein oder stellt auch Fragen, so dass wir sie auch im Student und hilft ihm da an Track zu bleiben.
00:12:07: Unbekannt Das ist total sweet und Paul ist einfach the Brain. Der weiß so viel und kann das auf so eine eloquente Weise so klar und einleuchtend erklären, sei das Anatomie oder Philosophie, dass ich einfach mich von Anfang an in diese Yoga Teacher Trainings verliebt habe, auch in die Location. Die, die haben das immer in so einem buddhistischen Retreat Center angeboten.
00:12:34: Unbekannt Das wurde mitten in Redwood Wald Bay bei Santa Cruz, California und das war einfach so eine schöne Zeit. Und dann bin ich da jedes Jahr hin und manche Jahre sogar zweimal. Helga erklär mir doch mal das habe ich beim Yoga noch nie so richtig verstanden. Yoga hat immer so einen Fuß in der chinesischen Medizin drin. Also spricht auch über Meridiane, stark über Energie.
00:12:57: Unbekannt Und so weiter. Kannst du da mal Licht ins Dunkel bringen? Wie kam das schon zum Pol? Und dieser Engel? Oder kam der später dazu? Und inwiefern unterscheidet sich dann doch wieder von der TCM? Na ja, also es wird auf gar keinen Fall diese therapeutische Tiefe der TCM erreichen, denn ich denke, solche Methoden wie Akupunktur etc. oder Maxi oder dann die Kräuter Lehre, da kannst du schon große, große Stellschrauben drehen, finde ich.
00:13:30: Unbekannt Das hat mir selbst auch wirklich schon 15 Jahre lang als Haupt Medizin so viele gute Dienste getan, wo ich eigentlich nie zu einem Schulmediziner gehen muss, außer vielleicht mal für ein Blutbild etc., weil TCM das kann einfach schon was. Und Reli zum Beispiel war immer super an Akupunktur und Yoga interessiert. Der hat sich tatsächlich lange überlegt, was, was er auch unterrichtet von beidem.
00:14:00: Unbekannt Und dann war auch natürlich einerseits dieses Interesse von ihm da und dann war auch von Anfang an so ein bisschen klar, dass er so zu sehr auf das Faszien Gewebe auch also das, wie soll ich sagen gut ansteuern kann, und zwar auf eine andere Art und Weise als die die bewegungs intensiveren Yoga Stile. Und das war irgendwie so genau die Zeit, wo Yoga dann so aufkam, dass auch diese Faszien Bewegung so aufkamen und sehr viele Faszien vorher auch schon ganz früh gesagt haben.
00:14:36: Unbekannt Das Faszien Gewebe ist das Meridiane Gewebe. Und dieser dieser Klick war dann ja eigentlich ganz schlüssig zu sagen ah okay, ja, dann stimulieren wir das Meridian Gewebe, dann gucken wir doch da mal und kann das ja auch ein bisschen gezielter anwenden, so wie die TCM das auch macht. Die TCM macht es mit Nadeln. Wir machen es, indem wir das Gewebe in der Region stimulieren.
00:15:03: Unbekannt Und es ist so ein bisschen nur die Klammer auf. Das sind dann nicht dieselben Meridiane, sondern das ist eine Schicht tiefer. Die heißen dann nur muskuläre Meridiane. Klammer zu, das war jetzt der Nerd Part. Kann alle wieder zurückkommen. Jetzt geht es wieder normal weiter und so lässt sich das eigentlich ziemlich gut verweben, dass du dann auch sagst Ja, jetzt stimulieren wir die Leber Meridiane, weil wir die Doktoren und diese Region stimulieren.
00:15:30: Unbekannt Ich meine, die TCM arbeitet ja auch nicht nur mit den mit den Nadeln, sondern geht da teilweise auch mit den Namen vergessen. Aber die Druck Massage wo man wo man auch Meridiane Bahnen entlang geht, dann auch auf muskuläre Ebene tiefer geht. Also das ist ja so auch genau das ist ja auch dort bekannt. Die Systeme. Du bist jetzt jemand, wenn ich mir das alles so anhöre.
00:15:54: Unbekannt Also Yin Yoga ist klar, da ist glaube ich, Helga ist als nächstes kommt die Yoga in der Begriffe Skala für mich und ich glaube für viele, die dich kennen. Aber das ist ja nicht deine ganze Welt. Was vorhin schon so ein bisschen angeschnitten ist, ist auch der Buddhismus, den du früh kennengelernt hast. Dein Partner ist praktizierender Buddhist. Dann ist es Vedanta, also eine negative logische Lehre oder hat Vedanta Mix auch mit Buddhismus?
00:16:21: Unbekannt Ich glaube nicht direkt. Letztlich dann wird ja der Buddhismus dann was noch aus Vedanta mit übernommen, einfach weil wir dann da letztlich schon ein bisschen älter ist. Das muss. Da kann man natürlich auch drüber streiten. Manche sagen immer 10.000 Jahre. Ich denke ja, man kann es auch zwischen zwei und 5000 Jahre irgendwo ansiedeln, aber so ein bisschen älter.
00:16:46: Unbekannt Und dann wurde das alles letztlich irgendwann zu einem Wurzelgeflecht, zu einem, die zum von allen Stilen, die sich alle beeinflusst haben. Und ich denke auch Vedanta jetzt wird vielleicht wieder ganz anders gelehrt oder weniger traditionell und beides. Ich denke, dass sich beides gegenseitig stark beeinflusst hat. Ich denke auch, ich wollte auch gar nicht darauf hinaus. Eine klare Trennung zwischen den einzelnen Richtungen ist, glaube ich, es ist Quatsch, wenn wir nur sehen jetzt Yin Yoga, seit jetzt circa 15 Jahren in Europa unterwegs und was sich schon allein im Yoga mischt.
00:17:21: Unbekannt Also wir haben die TCM, die sich mit rein mischt. Wir haben jetzt, da kommen wir gleich noch dazu die Trauma sensible Arbeit, die sich wieder mit hinein mischen und das sind nur 15 Jahre. Und wenn wir jetzt die Zeiträume damals anschauen, sprechen wir über viele Jahrhunderte, manchmal Jahrtausende und nun haben die sich alle irgendwie verbunden. Aber du hast also diesen, diesen buddhistischen Teil.
00:17:43: Unbekannt Vedanta prägt dich stark, dann Yin Yoga prägt dich stark und bist in den letzten Jahren stark im Bereich des trauma sensiblen Yoga Unterrichtsformen, sage ich mal ganz allgemein unterwegs machst das zusammen mit der Eva, die auch bei uns auf Yoga mit ist. Was hätte ich dazu gebracht? Oder lass uns mal so am Anfang vielleicht für die Leute, die jetzt ein Trauma sensibel Häh?
00:18:06: Unbekannt Drei Fragezeichen im Kopf. Wir haben einen kurzen Abriss geben, was das ist und warum es sich so sehr unterscheidet von herkömmlichen Yoga. Hm, im sensiblen Yoga geht es zum Beispiel gar nicht darum, dich jetzt besonders gut zu fühlen, sondern es geht letztlich immer um die Stabilisierung. Es geht immer um die Stabilisierung deiner eigenen Selbsterfahrung. Wenn man so mal in dem Moment des Nervensystems, in dem Moment, so dass du, egal in welche Richtung du so ein bisschen aus der Mitte herausgegangen bist, da wieder ein bisschen besser in die Mitte zurück findest.
00:18:41: Unbekannt Vereinfacht gesagt. Das heißt, da ist sowohl die sowohl das Angebot der Haltungen, die Abfolgen, das ganze Setting, aber auch die ganze Sprache komplett auf diesen letztlich wichtigsten Fokus der Stabilisierung ausgerichtet. Und so was wie Komm, mach noch mal da und dort, geht noch, bleib noch länger Einsatz, solange geht noch. Werde dann da völlig viel angebracht beispielsweise. Also da ist eine hohe Freiwilligkeit drin.
00:19:11: Unbekannt Also es ist mehr der Lehrer ihr, wenn ich das richtig verstehe. Es gibt keine Anweisungen in dem Sinne, sondern es gibt Angebote. Es gibt viele Angebote, genau so, dass die selbst Ermächtigung der Personen immer unterstützt wird und allmählich ein möglichst Trauma Fairness Setting erschaffen wird, sodass die Person lernt, die Impulse, die sie vielleicht in einem einer früheren negativen Erfahrung unterdrücken musste, um da durchzukommen, jetzt allmählich wieder erstmal zu spüren und dann auch wieder umzusetzen.
00:19:46: Unbekannt Das heißt, da geht es sehr, sehr viel um selbst Ermächtigung, sehr, sehr viel um das auch immer wieder Stärken der Körper Wahrnehmung und und dann auch das wertschätzen lernen oder wieder lernen, ein Stück die eigene Freiheit zurückzubekommen. Darf man das so formulieren? Ja, genau das also auf alle Fälle, weil eine Person mit Hintergrund es ist einfach so, dass das Gehirn oft sozusagen eine wie soll ich sagen eine eine gesunde Reaktion auf ungesunde Erfahrungen gespeichert hat.
00:20:24: Unbekannt Und diese, diese ungesunden Erfahrungen sind ja in dem Moment vermutlich für die meisten dann gar nicht mehr gegeben. Aber das Gehirn spult noch die Filme so ab, als wäre die die ungesunde Erfahrung immer noch da. Und dann geht es letztlich darum, auch das Gehirn wieder sozusagen ein bisschen neu zu trainieren und immer mehr auch im Jetzt ankommen zu lassen in diesem sicheren Jetzt Zustand, den es auch gibt und sich neu auszurichten.
00:20:54: Unbekannt Erzähl doch mal wie wie ist das so? Das Feedback von den Teilnehmerinnen? Kommen da jetzt nur Menschen mit Traumata? Sind sich die Menschen ihrer Traumata immer so bewusst oder nicht? Wie ist es? Ich komme ja aus der männlichen Welt, weißt du, Traumata, Was habe ich nicht jetzt Spaß beiseite, aber es sind die Leute. Sie kommen wirklich Menschen, die sagen Wow, ich möchte Traumata aus meiner Vergangenheit aufarbeiten und geht deswegen jetzt zum Trauma sensiblen Yoga oder kommen alle möglichen Menschen und entdecken in feinen Nuancen neue Seiten an sich selbst?
00:21:33: Unbekannt Ich würde sagen meistens das zweitere. Vor allem, weil bei dem ersten Statement das Setting gar nicht das richtige wäre, ein Trauma aufzuarbeiten. Das machst du in Therapie Setting für die, die Stunde eine Trauma sensible Stunde. Es soll wirklich stabilisieren und nicht ans Traumata rangehen, sondern dich so wie du jetzt bist, als Person stabilisieren. Mitten im Leben mit der jetzigen Erfahrung, weil häufig quasi sich für eine Person mit Trauma Hintergrund auf Nervensystems Ebene auch ein Loop installiert hat, der quasi so tut, als wäre die Person immer noch in der ungesunden Erfahrung, ist aber nicht mehr.
00:22:11: Unbekannt Das heißt es geht darum, im Jetzt sozusagen in einer gesünderen Erfahrung auch anzukommen. Das heißt dieses ich möchte Trauma aufarbeiten, da wäre die die klassische Trauma sensible Yoga Klasse gar nicht das Richtige, sondern das ist immer Therapie Setting. Okay. Und auf die zweite Frage Ich glaube, die meisten sind sich dessen nicht bewusst, ob sie ein Trauma Hintergrund haben oder nicht.
00:22:38: Unbekannt Und da gibt es eine ganz, ganz große Unterscheidung. Da wäre einfach Eva Weinmann, die besser die bessere Interviewpartnerin, aber die kommt sicher noch vorbei und danach holen wir genau mit dem Klienten und dem Großziehen des Klienten ist so ein so ein Trauma, was eigentlich jeder erlebt hat, weil es zu schnell und zu überwältigend ein Ereignis ist, zu schnell und zu überwältigend geschehen.
00:23:01: Unbekannt Und das große Trauma ist dann einfach so ein massives Problem, da mal was auch wirklich therapeutisch in den meisten Fällen aufgefangen, aufgearbeitet werden kann. Und da wir alle dieses kleine Thema mit uns herumtragen, weil wir alle echt doofe Erfahrungen gemacht haben, die in dem Moment definitiv unsere Kapazitäten total überstiegen haben, haben wir da alle auch so? Ja, wir können da alle davon profitieren und je nachdem, ob es dann mehr Klientin oder mehr großteils ist, dann das Nervensystem einer Person, na ja, etwas stabiler oder etwas dynamischer, sodass das die Person dann auch leichter aus der Stabilität heraus fällt.
00:23:51: Unbekannt Und ich habe das eben in den Yoga Klassen beobachtet, dass obwohl wir eigentlich total chillen und entspannen, nicht alle Teilnehmer entspannen, manche sehr unruhig. Das glaube ich sehr gerne, weil die Ruhe musst du ja erst mal aushalten. Also in sich selbst muss man erst mal aushalten. Also ich erinnere mich noch an meine ersten mehrtägigen Meditations Retreats. Das nervigste in der ganzen Zeit war ich selbst das eigene Hirn, was dich permanent mit irgendwas voll quatscht.
00:24:21: Unbekannt Denkst du Junge, jetzt gib doch mal Ruhe, lass mich in Ruhe. Das muss man erst mal aushalten. Wirklich? Manche meinen, manche meinten na ja, ich finde ja Yoga und Meditation sehr, sehr fortgeschritten. Beides. Denn ich finde, man kann sich viel leichter auf eine Art Stange oder sogar über die Stunde, dass sogar noch Musik geboten, einlassen, weil da einfach sehr, sehr viel Entertainment da ist.
00:24:45: Unbekannt Je ruhiger die Yogapraxis oder Meditation, umso mehr ist man mit sich selbst beschäftigt. Und ich erinnere mich noch ich persönlich vor meinem ersten Meditations Retreat jetzt nicht hin Yoga. Ich hatte einfach Tierisches, was ich über mich erfahre, wenn ich mich da zehn Tage hinsetze in Ruhe. Ich hatte so eine Angst und ich habe es dann trotzdem gemacht und hab dann festgestellt Ha, ich habe ja gar nichts Doofes über mich erfahren.
00:25:12: Unbekannt Aber ich war unruhig, ich war müde, ich war schläfrig, mein Geist war zu schnell und es ging eigentlich immer in diese. Ich war zu müde oder ich war zu aufgeregt. Und das genau kann natürlich im Yoga sich dann auch so äußern, dass entweder eine Person so apathisch und schläfrig wird, dass sie Person das Gefühl hat Tut mir gar nicht gut.
00:25:38: Unbekannt Würdest du sogar soweit gehen und sagen Yoga ist nicht für Anfänger? Jein, Denn manche beginnen mit ihren Yoga und kommen da richtig gut an, also manche sind so natural Natural Aliens, die dich dann nach der ersten Stunde so strahlend anlachen und sagen Das war die schönste Erfahrung meines Lebens und denke mir Ja, offenbar hast du eine gute Connection zu mir.
00:26:05: Unbekannt Und natürlich könnte man dann auch manchmal sagen, das sind dann oft Personen, die aber auch Yang brauchen und auf Yoga Ebene. Ähm, aber nicht nur. Und für die meisten Personen. Für mich war der Weg Yin Yang ziehen. Ich habe begonnen mit autogenes MPS, eher einem sehr ruhigen Yoga Stil, in dem ich immer eingeschlafen bin. Anfangs so langsam wurde der unterrichtet.
00:26:31: Unbekannt Also eigentlich schon hin. Dann aber bin ich ins Winchester gegangen, habe da eine Ausbildung gemacht, habe selber Stange praktiziert, habe hier praktiziert, also war total dynamisch und an, also kraftvoll unterwegs und und jetzt ist wieder einfach auch ganz fühlen und Yang in meiner Yogapraxis. Aber der Weg in Asien hinein aus dem, was Tanga und Windjacke sah, der war nicht easy.
00:26:58: Unbekannt Ich Ich mochte meine erste Stunde nicht, die fand ich richtig, richtig doof, weil langweilig oder weil zu zu matschig, also zu wackelig. Weder noch, weder noch. Ah, das ist eigentlich so lustig, weil ich habe damals ja schon acht Jahre Yoga praktiziert. Ich habe auch schon mit unterrichtet, ich habe das praktiziert und 2008 bin ich meine erste Hin Yoga Klasse gegangen und ich habe nicht kapiert, wie Loslassen geht.
00:27:29: Unbekannt Ich konnte das nicht. Das heißt, wir waren Wandern im Rat, Kakaobutter, nationales Lieblingswort. Und ich dachte nur Fuck, wann ist diese Tortur endlich zu Ende? Wir sind hier schon fünf Minuten. Muss das jetzt so sein? Ich habe einfach. Ich habe nicht kapiert, dass man loslassen kann und daher war das sehr, sehr wichtig für mich, das zu lernen. Ich fand es sehr spannend, was du gerade gesagt hast, dass dem Yang und dann wieder Yin.
00:27:59: Unbekannt Ich glaube, das ist allgemein, glaube ich ganz sinnvoll, sich das immer wieder bewusst zu machen und sich zu fragen In welcher Lebensphase bin ich auch gerade drin? Was brauche ich eigentlich zum Ausgleich? Und Yoga sollte eben ausgleichend wirken. Wie du gerade richtig gesagt hast. Leute, die eh schon ständig viel Energie haben und rumrennen durchleben, wie so ein Flummi, den tut jeden gut.
00:28:19: Unbekannt Und umgekehrt kann auch den ganz Ruhigen unter Umständen eine Yang Praxis sehr gut tun, um auszugleichen. Genauso sitzt Helga. Du trägst um deine Hals eine kleine Kette und das Ganges Wasser. Dann stimmt es ja, das stimmt. Das habe ich nämlich rausgefunden. Natürlich. Was hat es damit auf sich? Du trägst immer ein tropfende Ganges. Wasser mit dir. Hast du dir dich selbst abgefüllt?
00:28:44: Unbekannt Nein. Sonst hätte ich das ja schon sicherlich verloren. Das ist ein kleines Amulett. Ich zeige es Philipp gerade durch die Kamera. Ja, das hat meine. Meine Vedanta Lehrerin, meine Samadhi. Ananda hat das quasi anfertigen lassen. Die lebt in Indien, hat dort zwei Ashrams mit ihrer Stiftung, mit der Foundation und durch sie habe ich so eine ganz, ganz große Wertschätzung für Ganga bekommen.
00:29:11: Unbekannt Das ist ja eine Göttin in Indien, und die wird ja als letztlich als Mutter von allem Leben, als Mutter aller Flüsse angesehen und wirklich auch als als Göttin. Es gab ja auch mal Sarahs Vati, quasi als Ausfluss die Göttin und sie hat dieses Amulett quasi entworfen. Das weiß ich nicht. Fünf Milliliter ganga Wasser drin und und das dazugehörige Mantra.
00:29:38: Unbekannt Und für mich ist es einfach so ein so ein Schutz, so eine Protektion, so ein Glücksbringer, so eine gute Connection, die ich um den Hals trage. Aber nicht immer. In der Nacht nämlich nehme ich es ab in der Nacht, nimmst es ab aus einem bestimmten Grund oder einfach nur, weil es beim Schlafen unpraktikabel, weil ich so chaotisch schlafe, dass ich ansonsten das ganze Wasser Amulette im Gesicht rumtragen würde.
00:30:03: Unbekannt Okay, es klappt.
00:30:07: Unbekannt Du hast mal gesagt, dass das lass mich andersherum fragen das oberste Ziel von Yoga für dich? Schwierige Frage, ich weiß. Aber wenn du alles runterbrechen würdest und wenn du dein Yoga der Grund, weshalb du Yoga machst, beschreiben müsstest. Und das müsstest du jetzt bitte, aber dafür den Begriff Yoga nicht verwenden darfst jetzt es dann beschreiben. Aber ich darf die Praxis sagen oder wie du das alles, sagen wir das Wort Yoga nicht verwenden, weil ich finde, das Wort Yoga ist oft so, das ist so aufgeladen mit 1 Milliarden Bedeutungen.
00:30:45: Unbekannt Und je nachdem, in welcher Ecke kam, sprechen Leute zwei Leute über Yoga und reden über zwei völlig verschiedene Dinge. Und deswegen frage ich immer so, was die für die Leute Yoga ist ohne den Begriff meins jetzt aber für mich und nicht als Lehrerin für dich, für dich zum Praktizieren. Ähm, ja, letztlich all die Dinge, die ich mache, mache ich, um erst mal mir wieder näher zu kommen, weil ich mich im Leben manchmal entferne von diesem, von diesem Innersten, dieser innersten Essenz.
00:31:19: Unbekannt Die Schriften sagen, es hat miteinander Ja und? Und wenn ich so sehr im Außen bin, verliere ich diese. Dieses Andocken. Und das ist erst mal mein Bestreben, da wieder zurückzufinden, also letztlich immer wieder nach Hause zu kommen. Es geht mir darum, immer wieder nach Hause zu kommen mit dem, was ich praktiziere und und durch dieses nach Hause kommen und so ganz bei mir sein, so ganz nah an meiner Essenz sein kann ich dann das auch wieder in den anderen oder in der Umgebung erkennen oder sogar im Chaos oder sogar in schwierigen Dingen?
00:31:59: Unbekannt Kann da auch wieder in so eine Verbindung gehen? Also ja, Verbindung das Coming Home. Es ist bemerkenswert, dass du sagst Yoga my Home heißt aus diesem Grund Yoga my home. Wirklich? Ja, weil ich auch immer so ein bisschen, dass ich jetzt ähnliche Worte tatsächlich benutzt. Für mich war es auch immer Home. Dieses Gefühl von Home in sich, in sich selbst, zu Hause, unabhängig von dem, was außen rum ist.
00:32:27: Unbekannt Und deswegen heißen wir tatsächlich Yoga my Home. Also nicht nur, weil man es zu Hause macht. Ich meine, dieser doppelte Boden war einfach und damit war das dann auch Gesetz damals. Aber es ist dieses Gefühl von Zuhause sein bei sich ist resümiert sehr mit mir, was du gerade sagst. Es macht ja auch Sinn. Ich glaube, dass wir uns alle danach sehnen, einfach mal wieder bei uns anzukommen.
00:32:51: Unbekannt Helga Zum Schluss vielleicht noch Es gibt bald einen Workshop mit dir bei uns. Mal kurz noch ein bisschen Werbung. Es klingt immer so, aber das publik machen, ihr Lieben da draußen, je nachdem, wann ihr das hört, ist der Workshop unter Umständen jetzt auch schon vorbei. Aber wenn ihr es ganz frisch wird diesem Podcast, erzähl doch mal ein bisschen.
00:33:07: Unbekannt Du hast mit meiner Kollegin ja mit der Helena geplant. Der ist jetzt im Juli, glaube ich noch. Es ist richtig, das stimmt, der ist jetzt Ende Juli. Ich sage da einen Kalender finde ich sonst nicht. Der schon 20. 27. Juli 7 und 20. Juli. Sonst auf Yoga my Home schauen dort unter die Programme, da findet ihr alle Infos dazu.
00:33:28: Unbekannt Und das Thema ist glaube ich Pause drücken. So ganz allgemein ist es richtig. Na ja, ihr habt eine Umfrage gemacht an die Homies, was sich die Homies wünschen und dann kam quasi dieser Wunsch. Das war so eine Pause. Genau. Pause, Taste drücken, Yoga und das Nervensystem. Und als ich mit Elena geschrieben habe, so anfänglich quasi so in der Idee von dem Workshop für für mit Yoga.
00:33:57: Unbekannt Ich dachte mir auch schon ja, das ist eine eigentlich, was alle brauchen. Also egal mit wem du redest, das ist immer noch schneller und noch crazy für das Leben. Der gute, der gute Text. Jonson Wohlgemerkt vor 21 Jahren und im Sommer dann ist es noch ein bisschen schneller und noch ein bisschen verrückter. Und das ist genau das, was uns dann wieder so wegbringt von diesem Ich fühle mich in mir zu Hause mit mir verbunden und durch dieses in mir sein weiß ich auch, dass ich dadurch so unerschütterlich und stabil bin, weil ich in mir ruhen kann, ich eigentlich alles gut manage, was auf mich zukommt.
00:34:40: Unbekannt Wenn ich das aber nicht mache, dann fühle ich mich ziemlich lost oder ziemlich crazy. Und ich glaube, das ist einfach eine richtig coole Verbindung, das Yoga und Fokus aufs Nervensystem. Ich werde da ein bisschen was auch ganz, ganz vereinfacht zum Nervensystem erklären. Da gibt es dann andere Leute, die in die Tiefe gehen können, wie Eva etcetera. Aber ich erkläre so ein paar kleine Skills und Tools, kleine SOS Tools für zu Hause und dann wenden wir das alles noch in einer richtig langen und auch sehr ignorierenden Yogapraxis an, also das Wissen integrieren wir da und versuchen auch ein bisschen mehr zu erspüren und in der Präsenz zu bleiben.
00:35:27: Unbekannt Ich glaube, letztlich glaube ich das jetzt. Über den Workshop hinaus geht es ja immer darum, möglichst viele Momente von Präsenz zu haben, die uns dann wieder nach Hause bringen und wunderschöne Schlussworte. Dem ist nichts hinzuzufügen. Helga Ich freue mich auf den Workshop Wir leben da draußen. Jetzt also ein Online Live Workshop 27. Juli könnt ihr über Yoga mit euch rein buchen?
00:35:55: Unbekannt Helga Vielen lieben Dank! Schön dich mal wieder gehört und ich hatte in dem Fall glücklicherweise auch gesehen zu haben. Ich würde sagen, wir sehen hören uns spätestens im Herbst mal wieder für neue Videos. Hast du noch letzte Worte, die du gleich mit auf das letzte Wort jetzt so ganz bedeutungsschwanger, die du den Homies mit auf den Weg geben möchtest?
00:36:18: Unbekannt Guter Plan für Herbst, Philipp. Erst mal finde ich toll. Total schön, dass ich hier sein durfte. Und ich glaube, wenn ich. Wenn. Wenn das okay ist, dann teile ich was, was der buddhistische Teacher gerade mit uns geteilt hat. Also den die drei großen Empfehlungen für das Leben. Eine Empfehlung war wirklich der ja, der Wunsch, die Intention mit Liebe und Mitgefühl in Verbindung zu bleiben mit sich, mit anderen.
00:36:51: Unbekannt Die zweite Empfehlung war, Momente von Gewahrsein einzubauen ins Leben. Und die dritte Empfehlung finde ich eigentlich fast am coolsten. Ich habe das jetzt schon ganz oft angewendet in den letzten nur drei vier Tagen und dass es okay damit zu sein, auch wenn man gerade nicht okay ist. Und das bringt eine ganz große Gelassenheit mit sich. Daher finde ich es sehr wenig, hat so viel Attitüde in sich.
00:37:21: Unbekannt Danke dir, Helga, für das schöne Gespräch, ihr Lieben da draußen. Ich freue mich, wenn ihr beim nächsten Podcast von Ihnen wieder dabei seid. Ansonsten schaut auf Yoga vorbei, schaut auf der Webseite von Helga vorbei findet ihr natürlich unter den Shownotes. Helga macht tolle Ausbildungen, Workshops, ist auf Festivals, Ihr trefft sie draußen im Leben oder gerne auch bei uns auf Yoga, ganz wie er Lust hat.
00:37:41: Unbekannt Helga Danke schön. Alles Liebe. Danke. Danke an alle, die zuhören.
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