Yogalehrerin mit 98 Jahren - mit Ursula Lyon
Shownotes
SHOWNOTES:
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00:00:01: Unknown So, die beiden nehmen auf.
00:00:04: Unknown Klappe.
00:00:09: Unknown Zu. Soweit Chiwa uns hilft, nimmt das jetzt auf.
00:00:16: Unknown Bevor man es bereit. Lieber Philipp, du bist da und ich erwarte, dass du mich was fragt. Ja gesagt, Du hättest doch entschiedene Fragen. Also dann schieß. Na? Mal sehen. Liebe Ursula, danke, dass du dir der Zeit nimmst für mich. Willkommen bei innen und außen, meinem kleinen Podcast rund um Yoga und und die Welt. Für all diejenigen, die dich nicht kennen ich glaube, hier in Österreich kennen wir dich ein bisschen besser.
00:00:43: Unknown Vielleicht auch noch im süddeutschen Raum. Aber wenn du mir erlaubst, versuche ich mal ganz kurz dich vorzustellen. Du hast ein sehr bewegtes, ein sehr langes Leben hinter dir. Du bist heute 98 Jahre, stimmt's? Ja, ich werde jetzt im April acht und im April auch bald Geburtstag. Wir sitzen hier also heute an einem Freitagmorgen im März. Draußen hat es wieder geschneit und wir sitzen bei dir im Wohnzimmer.
00:01:07: Unknown Und ich freue mich sehr auf dieses Gespräch mit dir, weil du natürlich klar aufgrund einer langen, langen Lebenserfahrung eine super spannende Gesprächspartnerin für mich bist. Aber natürlich auch, weil du wahrscheinlich die dienstälteste Yogalehrerin bist. Hier im deutschsprachigen Raum haben vielleicht und vor allem natürlich auch, weil du nicht nur im Yoga zu Hause bist, sondern auch im Buddhismus. Und das ist mir sehr nah.
00:01:32: Unknown Ich hab den Weg damals gemacht vom Buddhismus zum Yoga und Pendel, heute auch so ein bisschen. Deswegen freue ich mich sehr auf das Gespräch. Danke, danke! Ich fühle es auch als eine Ehre, dass du gekommen bist und dir die Zeit nimmst, meine Ideen oder was ich so sagen kann, mal aufzunehmen. Wie viele auch eine tolle Sache ich bin.
00:01:54: Unknown Ja, ich hoffe, das ist in manchen ja ganz gut mal zu sehen, dass man in diesem Alter noch was machen kann und diesem Alter noch einigermaßen im Kopf zurecht kommen, was ja nicht so ganz leicht geht. Ja, du bist eine Inspiration für viele Menschen, da bin ich mir sogar ganz sicher. Lass mich ganz kurz den Menschen vorstellen. Ich habe ein bisschen recherchiert.
00:02:17: Unknown Du bist 1928 in Köln geboren, das heißt, du hast den Krieg noch voll miterlebt, als Jugendliche vor allem auch die Nachkriegszeit. Du wolltest dann ursprünglich eigentlich mal Medizin studieren. Das hat nicht geklappt, Du bist Krankenschwester geworden. Wir gehen nachher gerne noch ein bisschen darauf ein, wie es eigentlich dazu kam. Dann gab es eine spannende Phase in deinem Leben.
00:02:38: Unknown Du hast nämlich in den 60er Jahren in Brasilien gelebt mit deiner Familie. Stimmt es so und hast Du hast in den 60er Jahren in Brasilien gelebt? Genau. Und hast dort auch Yoga entdeckt. Wenn das richtig ist. Genau vorher auch schon nach der Krankenhausschwester Ausbildung noch eine kleine Physiotherapie gemacht. Okay, und und das mit Teil Gymnastik, das war mir schon und das habe ich in Brasilien noch mal nachmachen müssen, um ein Diplom zu kriegen, um dort zu arbeiten.
00:03:08: Unknown Ich habe das auch noch mal gemacht. Okay, das heißt, du bist doppelte Heilgymnastik. Ja, und dann hast du in den 70er Jahren den Buddhismus entdeckt. Für dich, was bei AG ehemalige Schülerin, die ja auch die Lehrerin von unserem Yoga mit einem Lehrer Dr. Wilfried Reuther war und bis heute beeinflusst. Ihr kennt euch vielleicht sowieso genau und bist jetzt seit 1982 in Wien?
00:03:34: Unknown Ja. Was hat dich nach Wien verschlagen? Mein Mann auch die Liebe ja hier in Wien aufgewachsen ist und studiert hat. Er wollte nach Wien zurück und da also dann in Rente war ja dann ja, wie man Warum soll ich mitgehen? Ja, dann fand ich Wien erst ein bisschen befremdlich. Aber dann muss ich sagen, hat mir Wien gefallen. Gefällt mir immer noch gut.
00:04:00: Unknown Ich Ich habe das ganz ähnlich erlebt. Ich bin 2001 nach Wien gekommen und hatte am Anfang auch ein bisschen Berührungsängste mit der Stadt, weil es irgendwie doch noch ganz schön Osten war. Und heute finde ich es Wien the place to be. Ich finde, Wien ist die Traumstadt. Also wer immer das hier draußen hört, kommt nach Wien. Ist schön.
00:04:19: Unknown Ursula Was? Wir sitzen jetzt heute hier. An einem Freitagmorgen. Was beschäftigt dich zurzeit? Was geht hier durch den Kopf? Was sind die Themen in deinem Leben?
00:04:31: Unknown Das größte Thema ist erst mal Wie komme ich alleine zurecht in meiner Wohnung, mit meinem Leben, überhaupt in dem Alter? Ich habe keine ständige Hilfe. Ich nehme ab und zu mal eine Putzfrau, braucht gar nicht ständig. Ich ja gar nicht so riesig groß. Aber ich muss alles selber mache. Ich muss mich selber pflegen können, kochen, putzen, einkaufen. Ich mache alles.
00:04:56: Unknown Und ich habe etwas entdeckt, Dass der Rollator eine tolle Arbeit ist. Du hast mir, als wir uns erstmalig gesehen haben, sogar erzählt, dass mit dem Rollator Yogaübungen entwickelt ist. Das sollte, ja, kann man wirklich? Kann man. Wie schaut deine eigene Praxis aus? Praktizierst du noch so richtig täglich und oder wie ist es bei dir? Ich fange morgens im Bett damit an, ja, ich mach morgens im Bett mein Bett.
00:05:22: Unknown Yoga nehme ich. Das habe wir auch mal richtig dargestellt. Und die meisten Leute meinen auch, das macht man, wenn man so ganz alt ist. Und dann haben wir das mal in einem Yogakongress, das war in Deutschland, ja, habe da hat mich der der Leiter, der Markus Hegemann, der hat mich da gebeten, ob ich mal für alle, für alle Kongressleute mal mein Bett Yoga, Four mache und ja nicht vormachen mitmachen und die alle angeleitet.
00:05:49: Unknown Und die waren erstaunt, dass man sich da ganz schön anstrengen müssen, dass alle Muskeln eigentlich dran kann. Also ich, das ist kein kein Ausruhen. Yoga, das war ein rundum Yoga, wo das heißt, du beginnst im Bett und gehst dann noch auf die Matte und dann gehst du dann auf Meditationskissen oder oder wie? Ich habe eine gute, gute Matratze.
00:06:13: Unknown Ja, die Decke. Und im Bett selber ist man und zu kalt. Und früher habe ich gemacht auf dem Boden mit Matte und sowas mache ich nicht mehr im Bett bleiben, aber Kopfkissen weg, flach und alles wunderbar. Und was spielt mir? Welche Rolle spielt Meditation noch in deinem Leben? Weil du ja sehr viel. Also natürlich gibt es Meditation auch im Yoga, aber im modernen Yoga spielt es eine untergeordnete Rolle.
00:06:39: Unknown Oft. Leider würde ich hinzufügen, im Buddhismus ist das, glaube ich, anders. Da wird es die zentrale Rolle. Ist Meditation heute für dich noch eine zentrale Rolle in deiner Praxis? Ja, es ist erst mal wie gesagt, ich mache ein Yoga im Bett, setz mich an den Bettrand und meditiere sofort danach. Also das kann ich wunderbar kombinieren. Es ist nur, ich habe da so ein schönes Seniorenbild.
00:07:06: Unknown Alles sind wie am Bettrand und kann da meditieren. Und das ist so mein Anfang vom Tag und dann für den Tag ein gutes Motto. Mir ausdenken heute, was brauche ich am meisten? Ja, froh und gelassen und mutig, mutig, stark oder so was sag ich mir. Denn das ist so ein bisschen in den Tag schon so vorbereitet, dass man wirklich daran denkt und dass man, dass man das auch mal ab und zu vielleicht einmal wiederholt.
00:07:41: Unknown Das bringt mich ein bisschen zu der Frage Würdest du, wenn du jetzt auf dein Leben zurückschaust, mit so viel Yoga Praxis und jetzt hast du heute bald die 98 Jahre erreicht, bist noch unglaublich fit für dein Alter. Wir unterhalten uns hier gibt es so ein. Hast du das Gefühl, das. Gibt es ein Grund dafür gibt? Hast du das Gefühl, da gibt es so einen speziellen Grund dafür, weshalb du heute noch so gesund bist?
00:08:07: Unknown Oder ist es etwas, was einem geschenkt wird und oder würdest du es an etwas knüpfen in deinem Leben, wenn manche glauben, ich wäre immer gesund? Ich habe große Krankheiten gehabt, eine Niere immer mit einer Niere entfernt, weil weil ich fast daran zugrunde ging und habe ich nur noch einen Job wird gut, aber ich glaube, die Idee ist, dass man länger lebt.
00:08:36: Unknown Das ist eine gute Balance mit dem Körper haben, mit mit den Gefühlen, mit, mit dem Kopf und auch mit. Mit spirituellen Dingen. Also ich denke so ich ich richte mir eigentlich immer, auch wenn ich unterrichte gerne so vier Lebensebenen ein. Die materielle, körperlich und alles was so materiell also zu tun ist. Dann die Gefühlsebene, Verbindungen mit anderen Menschen, Verbindung mit Dingen, Verbindung mit der Natur oder was immer.
00:09:14: Unknown Man verbindet sich auch mit Dingen, die ja immer so bedingen. Das ist was anderes. Nein, es kommt darauf an, machst du ein Buch dahin um. Ich mag das Buch. Ich liebe das Buch nicht. Wie eine Verbindung. Also es nicht ich ein nicht nur Papier und und das ist die Gefühlsebene. Das ist auch wichtig, dass man sieht, wie kann ich meine meine liebende, liebende Gefühle ausbreiten oder oder aktivieren.
00:09:44: Unknown Es ist wichtig, denn im Alter ist ja alles ein bisschen schwieriger, auch auch mit Beziehungen. Man kann nicht so viel rausgehen und dann nicht so weit reisen. Man kann nicht, aber aber da Gefühle und Verbindungen aufnehmen, ist das ja auch die Nina mitgekommen. Dieses hier, also Film und die dritte Ebene ist mir sehr wertvoll. Mentale mir in den Kopf erhalten die die klaren Ideen und ich lerne immer noch auswendig in meinem Alter.
00:10:18: Unknown Und wenn es nur eine Zeile ist, die ich auswendig kann zum Beispiel, das kenne ich schon lange. Den Dingen geht der Geist voran, der Geist entscheidet, ist ganz wichtig. Beim Buch, dass man weiß, was du tust, beginnt im Geist, in deinen Gedanken. Du hast ein Wunsch, du hast eine Idee und dann entscheidest du, ob du es tun willst.
00:10:44: Unknown Und dann kommt erst die Handlung, das ist immer vom Kopf ausgeht, was du tust. Und daher ist so wichtig, deine Gedanken anzuschauen. Was sind denn meine Gedanken und und wenn's geht, wenn sie nicht ganz gut sind, zu regeln, einzurichten oder zu lenken in die, ja eben in eine Richtung, die für dich und auch möglichst für andere gut ist.
00:11:09: Unknown Und dann ja, das sind die drei Ebenen Materialien, Körper, Gefühl, Geist, also Denken oder mental. Und die vierte Ebene spirituell. Was ist der Sinn des Lebens? Was ist Leben überhaupt? Kannst du mir die Frage beantworten? Bitte Ursula, könntest du mir die Frage bitte beantworten? Was ist der Sinn des Lebens? Was ist das Ganze hier eigentlich? Hast du die Antwort gefunden?
00:11:39: Unknown Ja. Der kommt nicht irgendwo her. Den musst du geben. Du selbst musst den Sinn in das Leben geben. Wo soll es denn sonst herkommen? Sie sind Wache. Ich darf mal? So, gib mir endlich mal den Sinn. Das läuft aber nicht. Das läuft nicht. Das ist, wenn du dich dem. Nein, dem göttlichen hingeben willst, Verbindung schaffen. Dann könntest kommen, wenn du die Verbindung dann schafft.
00:12:07: Unknown Aber sonst, wo du die Verbindungen hin schaffst und dich eng damit verbindest, da kannst du ein Sinn finden. Du kannst sie den Sinn. Der Sinn muss eigentlich auch entwickelt werden. Meiner Meinung nach kann er zum Beispiel eine Fähigkeit sein, bei jemandem Ja, ich kann gut singen oder irgendwas schönes Sport machen oder ich kann wunderbar kochen. Wann macht das Sinn?
00:12:40: Unknown Wenn ich mich vollkommen damit verbinde. Wenn ich es wirklich so als etwas finde, Was, was mich bereichert, was mein Leben gut macht. Da kann ein Ist es ein Sinn, ist wirklich ein Sinn? Und wenn das für mich gut ist und auch noch für andere gut ist, nennt man das ja im buddhistischen Bereich. Das ist heilsam, das zum Heil geht und nicht zum Unheil geht.
00:13:07: Unknown Das ist ein tolles Wort, heilsam und heilsam. Würdest du sagen, dass diese Form von Verbindung, also diese bewusste Entscheidung, mich mit etwas zu verbinden? Würdest du sagen, das ist die Urform des Yoga? Im Yoga sprechen wir oft, dass Yoga gleich Verbindung bedeutet. Ist das Yoga für dich? Ja, Yoga. Das ist ja Yoga. Das Wort Verbindung. Ja, Ja. Damit Sie etwas verbinden.
00:13:34: Unknown Und da kommt es im Körperlich. Wenn du Yogaübungen machst, haben wir eifrig gemacht. Am Anfang ganz viel und und, und. Sehr eifrig und richtig. Also mit dem ich als Kind nahm und so, das alles gehört ja alles dazu. Und ganz am Anfang, als ich in in Sao Paulo erst mal so ein bisschen hinein.
00:13:59: Unknown Gebrochen habe in Yoga, würde ich sagen, da kam aber von der Indra Devi aus Nordamerika schon einiges und und die Brasilianer, die nehmen schnell was auf, was von draußen kommt, Nordamerika oder auch von Europa, die sind da sehr eifrig, die sind ja nicht, das ist für uns, sondern wenn das gut machen wir das. Und das war das Erste und die andere.
00:14:26: Unknown Und dann habe ich das Jahr in in Deutschland weitergemacht und habe dann auch gefunden. Dann hatte ich einen Berufsverband dort gebildet und dann Leute, die dann auch Jagdhunde machen. Wir prüfen mal, ob die Leute, die sich da melden für Yogaunterricht, ob die überhaupt befähigt sind, ob die überhaupt Yoga machen und nicht Gymnastik machen oder irgendwas machen. Also das war dann schon ein bisschen schwierig.
00:14:53: Unknown Und dann habe ich eben gesucht, wo ich mich weiterbilden konnte. Man Inder da, die haben einen, der eine hat nur die Drehbewegung gemacht, der andere hat Kopfstand gemacht und da habe ich dann rumgeeiert, weil ich glaube, wir müssen das für die Zuhörerinnen von heute mal einordnen. Wir sprechen ja jetzt über die 60er, 70er Jahre, da war ja kein Yogastudio an jeder Ecke.
00:15:17: Unknown Das war nicht einfach, dass man durchs Internet gesurft ist und sich die richtige Schule rausgesucht hat, oder? Sondern du hattest Bücher, Du hattest ab und zu mal, dass ein Inder vorbeikam, so ungefähr.
00:15:31: Unknown Dasselbe wie. Wie war die Community damals? Lass uns mal ein bisschen teilhaben. Ich kenne ja Yoga nur. Also ganz kurz vor dem großen Boom kennengelernt, aber eigentlich kenne ich Yoga als stark amerikanisch beeinflusst vom Sri Krishna Markarian natürlich vom letzten Jahr. Und plötzlich jetzt überall die Yogastudios. So habe ich das kennengelernt. Wie war das damals? Erzähl mir jetzt mal ein bisschen.
00:15:55: Unknown Da musste man einzeln erst mal suchen, suchen wo, wo ist was? Und dann habe ich gesagt habe die Berufsverband, da haben sich Leute zusammengetan und haben gesagt, wir wollen wirklich etwas, wo Leute sehr hinschauen können, wo man miteinander weiterarbeitet und Yoga entwickelt. Und ist der heutige BDI oder spricht ja, genau. Also gleich am Anfang dann auch dabei. Und zu allererst hatten wir noch keine Ausbildung.
00:16:25: Unknown Dann hieß es ja dann, wir haben aber eine Idee, was es wie Yoga ist. Also sehr aufgebaut, sehr ruhig, sehr konzentriert mit Achtsamkeit. Und so hatten Sie schon damals Und dann hieß es, um eine Prüfung zu machen, hatten sie bei einer Frau, die einen wunderbaren großen Saal hatten, mit der Bühne, der war mal als erste einzige Vorstellungsrunde war auf der Bühne vor und um dann mal Yoga machen und zeigen, was man, was man als Yoga meint, hatte.
00:17:01: Unknown Ich hatte drei Blätter. Sie sagten Sollte schreiben, mehrere Sachen erklären, warum man überhaupt Yoga macht und ich hatte drei Blätter. Also beschrieben habe abgegeben und dann auf die Bühne. Vor der Bühne und dann Yoga gemacht und die wir mitmachen lassen sollten. Den Saal mitmachen. Aber ja, und dann haben sie gesagt Ja und da haben Sie ein paar Fragen gestellt, warum ich das so oder so mache.
00:17:33: Unknown Und dann war ich Yogalehrer, Zack, bumm, natürlich, sozusagen. Dann war ich vom Berufsverband Deutscher Yogalehrer anerkannt. Das war dann die Anerkennung. Ist heute ein bisschen aufwändiger beim BDI, aber was Sie auch sehr gut sind. Übrigens die Diplomarbeit müssen die machen. Von 700 Seiten. Also Wahnsinn verlangt Verlangen.
00:17:59: Unknown Und du hast dann, das verstehe ich schon richtig, Du hast dein Leben lang, also deine Brötchen mit Yogaunterricht verdient oder so nebenher schon. Ich habe dann noch Physiotherapie gemacht. Habe ich schon, aber das war drollig. Meine ersten Yogastunden, die ich machte. Erst traute ich mich ja gar noch gar nicht und meine Freundin sagt Mach doch mal, du kannst das und so Ich habe ein Buch daneben liegen und aufgeschrieben.
00:18:27: Unknown Meine Yoga Asanas, also ich kann aber das allererste Ich ging zur Volkshochschule in Mannheim und die Sachen, so was Exotisches machen wir hier nicht. Das war dann, man war 65, war das machen wir, dachte ich. Gut. Also wie man's lief, wann man das leitete, wann mehrere Volkshochschulen schon da war, die Leitung von der Frau geleitet und. Und da habe ich gesagt, Ja, ich biete Entspannungsgymnastik an, und dann ging's gegen brauchen wir.
00:19:08: Unknown Dann habe ich Entspannungsgymnastik gemacht, und dann haben meine Teilnehmerin, nachdem sie dann alle mitmachen, so was hab ich schon mal gelesen, das hieß der Yoga.
00:19:22: Unknown Yoga. Ursula was würdest du denn die die heutige Generation an Yoga Lehrerinnen sind ja konfrontiert mit einer Welt, die besteht aus Social Media, aus Eigenmarketing. Irgendwie will jeder irgendwie auch davon leben, ist es ja ein sehr schöner Beruf, wenn man überhaupt sagen kann, dass es ein Beruf ist. Alles verständlich, aber viele drängen in diese Richtung, wollen sich selbstständig machen und wir haben heute Yogalehrer wie Sand am Meer.
00:19:47: Unknown Gibt es irgendwas aus deiner Erfahrung, was würdest du einem heute jungen Yogalehrer, einer jungen Yogalehrerin, gerne mit auf den Weg geben? Mit auf den Weg gehen geben? Da würde ich sagen, das ist bei den Körperübungen auf keinen Fall bleiben soll Nur wenn man wirklich schaut, dass man die Achtsamkeit, die Wahrnehmung, diese Dinge und Konzentration, die man ja auch bei den Körperübungen sehr wohl gut einbringen kann, aber auch weitergeben von Meditation zur Selbstschau und und und.
00:20:22: Unknown Sich wirklich mal zurücknehmen und und auch sehen, wohin soll ich überhaupt gehen, wohin geht mein Lebensweg? Das ist auch eine wichtige Sache. Zu wissen habe ich eine Richtung? Yoga Theorie ist wunderbar. Ich habe im Patanjali den, der hauptsächlich so schreibt, die Yoga Sutra studiert, eifrig, weil ich das wichtig fand. Und das ist ganz viel vom. Von von diesem Luthers und von diesen Richtlinien, die im Buddhismus aussehen ganz viel.
00:21:00: Unknown Also man kann praktisch viel direkt übernehmen. Nur im Buddhismus kam mir dann weiterhin die, die spirituelle, die mentale und spirituelle Seite stärker und dann das habe ich daher dort gemacht und ich finde das für Yogalehrer heute erst mal sehr gut, dass sie mit ihrem Körper erst mal gut zurecht kommen. Sehr gut, dass sie auch mit einer Gruppe ist ja auch dann viel Verbindung mit Menschen und dass man auch den möglichst im Yoga unterrichtet Verbindung untereinander die Menschen ermöglichen nicht nur die kommen her und gehen wieder raus.
00:21:39: Unknown Fertig, sondern untereinander. Denn heutzutage ist gerade diese Freundschaften und so was ist schwierig. Dahingehend gehen die aber wirkliche körperliche ist miteinander sprechen miteinander was tun? Vielleicht irgendwas unternehmen finde ich was ganz. Da klagen einige junge Yogalehrer innen heutzutage darüber, dass es nur noch schwer, sehr schwer gelingt, in einem Studio so eine Art Community herzustellen, dass die Leute sich gegenseitig auch kennen, dass da eine gewisse Verbindung ist.
00:22:14: Unknown So ein Tribe, wie man da heutzutage neudeutsch gerne dazu sagt. Und es gelingt vielen nicht mehr. Ich glaube, weil wir alle so abgelenkt sind. Ich Wie schwer es ist, ist am besten, wenn Leute ein Forum haben zum Umziehen. Da sind die Gespräche beim Umziehen, wenn nach Hause wollen, nach Hause gehen, da sind Gespräche komisch. Dann kommen sie von dem, was sie gehört haben oder oder was von ihrem Leben.
00:22:42: Unknown Dann ist sehr nett. Da sind die Gespräche nicht, nicht in. Deswegen sollte man da ein bisschen Zeit lassen. Das kann man auch beim Meditieren. Das war nämlich so, ich habe auch die Meditation ja so gelernt. Da ging man dann rein und hat meditiert und schweigend wieder raus und hat nicht mehr gewusst, wie leben wir? Ja, und das Und das ist in dem Vorraum, wo man die Schuhe ausgezogen hat, wo man umgezogen hat, dann locker, dann dann wird nicht mehr und das ist.
00:23:23: Unknown Du, du hast mal irgendwo gesagt habe ich zumindest über dich gelesen. Bitte korrigiere mich, falls es falsch sein sollte. Du hast mal gesagt, ich möchte lebendig sterben. Ja, was meinst du? Dann möchte ich immer noch was. Was meinst du damit? Weil ich hoffe, du verzeihst, dass ich das Thema Tod anspreche. Aber es ist natürlich mit dir. Also, mit wem könnte ich authentischer drüber sprechen als mit dir?
00:23:47: Unknown Mit 98 Jahren? Das Thema ist ja präsent bei dir, da brauchen wir nicht außenrum reden. Was bedeutet für dich lebendig sterben? Welche Blick hast du auf den Tod? Ist hier ganz klar in diesem Alter, dass ich weiß, das es dann jeden Moment passieren und finde ich richtig. Und ich finde es richtig. Aber ich baue irgendwie auf. Das allererste, was ich gelernt habe vom.
00:24:15: Unknown Vom Yoga, vom Buddhismus. Dieses Hier und jetzt, Hier und Jetzt heißt Hier ist der Körper und jetzt ist die Wahrnehmung was geht im Körper und was geht um mich ab. Dieses voll in dem Augenblick des Lebens sein und das habe ich auch. Jetzt übe ich immer und muss ich auch üben, sonst könnte ich gar nicht zurechtkomme. Ich wird macht es genießen.
00:24:41: Unknown Schritt Ist das der nächste Schritt? Ist das ganz, ganz klar. Sonst käme ich gar nicht mehr zurecht. Das Sterben ist klar. Es ist ein Vorgang, da lebt ja der Mensch noch beim Sterben. Und es ist sicherlich nicht einfach. Kann man ja auch sich nicht so einteilen. Leider ja, dass man den Tod finde. Ich selber weiß wunderbar aus, denke ich, das ist klar.
00:25:09: Unknown Die Sache dann habe ich das Gefühl, diese auch diese vier Ebenen, die ich sagte, das ist eigentlich die vier Elemente, das löst sich auf, ist ganz in der Ordnung und dann wieder im All aufgelöst zu sein ist gut. Das Sterben selber möchte ich noch so, so geistig, so weit ich kann erleben. Denn in dieser Form heißt es ja, du musst aufgeben, du musst beim Altern schon aufgeben, du musst immer etwas zurücklassen, du kannst nicht mehr hundertProzentig, was du vorher konntest.
00:25:46: Unknown Du musst immer was loslassen, immer was loslassen. So geht, so geht Altern. Und das ist nicht einfach. Das habt ihr alle noch vor euch und habt manchmal Angst davor. Wie mache ich das, wenn ich loslassen muss? Meine Fähigkeiten, meine Dinge. Ich muss viel loslassen. Und beim beim Sterben ist dieser Akt des Loslassens ganz intensiv. Du musst so viel loslassen, dass du diese, dieses, was du am dichtesten bei dir hast, dann ich dein Leben selber musst.
00:26:24: Unknown Du loslassen, hingeben. Und in dieser Form des Hingebens kannst du erlöst werden. Der kannst du Erleuchtung erlangen. Genau das, was der Buddha sagt. Dieses Ich loslassen, das geschieht beim Sterben ganz deutlich und das möchte ich erleben. Natürlich, Wie würde das schade finden, wenn ich dann bewusstlos bin und es nicht mehr gibt? Geht mir auch so, ich würde, ich wär da gern so wach.
00:26:58: Unknown Und um das zu erleben ja, hier ist dann aber eigentlich, wo du jetzt gerade so gesprochen hast, ging mir durch den Kopf. Im Yoga geht es ja immer um das Loslassen. Ist Yoga eigentlich die Vorbereitung auf den Tod oder ist es in Ihrer in seiner Praxis, wenn man es mal wirklich zu Ende durchdenkt? Wenn man Yoga so so erlebt, als auch etwas tun und wieder loslassen, tun und loslassen.
00:27:27: Unknown Immer wieder. Du baust sie dir neu auf. Man muss es wieder loslassen im Leben. Das Loslassen ist absolut eigentlich das Zeichen von der Vergänglichkeit. Was verändert sich ja wieder? Das ist vorbei. Ich muss was Neues und das ist Dann erlebst du Vergänglichkeit. Und wenn du Vergänglichkeit so integriert in dein Leben, dann ist auch das letzte Loslassen auch beim Altern nicht mehr so schwer.
00:27:59: Unknown Aber wenn du immer und das darf ich nicht, das muss ich festhalten, dass es auf keinen Fall loslassen. Hast du Angst? Verlustangst ständig. Und das ist die größte Angst. Die Leute, die Menschen haben Verlust als Verlust empfunden. Wenn irgendwas beim Malen. Meine Sehkraft verlier ich oder ich kann nicht mehr gut gehen. Also, meine, wenn ich, dann verliere ich aber auch ich verliere meinen Beruf.
00:28:28: Unknown Ich verliere das, was man alles verlieren kann und wir dran haften ja an den weil wir dran haften an den Dingen. Ja und Leid und genau was du sagst. Wir leiden dran, wenn wir haften. Wir wissen, da muss ich dich was fragen, Ursula. Ich. Muss ich kurz ein bisschen ausholen. Das war ich war glaub ich, damals 24 Jahre.
00:28:49: Unknown Ich saß in Australien in einem buddhistischen Meditationsretreat und am siebten Tag in der Früh saßen wir und meditierten und plötzlich ist es mir die Augen auf. Also wirklich physisch die Augen auf und ich saß da und mir ging ständig folgendes durch den Kopf. Und ich nenne es heute das buddhistische Paradox. Ja, Kannst du mir folgen? Etwas langsamer. Okay.
00:29:12: Unknown Okay, ich nenne das heute für mich das buddhistische Paradox. Und zwar, was ich in diesem Moment erlebt habe. Der Buddhismus erklärt uns ja, dass alles Leid aus zwei Gründen entsteht. Entweder ich sage es jetzt mal salopp Ich will was haben und krieg es nicht oder ich will etwas nicht und muss da doch durch. So, das sind ja eigentlich die zwei einzigen Gründe ist eine der gescheitesten Dinge, die ich in meinem Leben bislang gehört habe, weil ich konnte es noch nicht widerlegen.
00:29:43: Unknown So, und jetzt ist ja die Lösung davon. Dass ich nicht mehr Dinge haben will die ganze Zeit und auf der anderen Seite nicht mehr Dinge nicht will. Also saß ich in der Meditation. Dort und versucht und wollte unbedingt mit dem Wollen aufhören. Na ja, und das nenne ich das buddhistische Paradox für mich heute. Ich habe es noch nicht auflösen können bis heute.
00:30:11: Unknown Mein Verstand hat sich aufgehängt. Der war wie so ein alter Flipperautomaten aus den 80er Jahren, den man ein bisschen zu doll dagegen dreht. Dann stand da immer so Tilt drauf. So hat mir mein Hirn auf die auf die Stirn geschrieben und hat sich aufgehängt. Und dann ist was ganz Wunderbares passiert. Mein Verstand hat sich abgeschaltet wie abgeschaltet und ich war für einen Moment einfach nur da.
00:30:36: Unknown Das war ein unfassbares Erlebnis. Und da ist mir klar geworden, dass auf der Gefühlsebene kann man dieses buddhistische Paradox lösen, aber nicht mit dem Geist. Jetzt habe ich aber das Problem, dass ich jeden Morgen aufstehe und mein Verstand ist ja da, den brauche ich ja, sonst kriege ich ja meine Schuhe nicht angezogen, meine Zähne nicht geputzt, mein Job nicht gemacht.
00:31:01: Unknown Wie hast du mir einen schlauen Tipp? Vielleicht wie ich damit besser umgehen kann? Also wollen und nicht wollen. Ja, genau. Nur wir waren was da. Und was du erlebt hast, das war ein Moment der Erleuchtung. Das ist ja kurz hell geworden. Aber es hat nicht lange angehalten, da muss man nicht erleuchtet erwacht sind ja vielleicht wach sein. Da ich mal so einen Dreh, dass man merkt nicht immer, aber ich denke, dass man, wenn man mit diesem Bewusstsein im Hier und Jetzt und eben mit dem Bewusstsein des ständigen Vergehens kann man beruhigt wollen, aber mit dem Bewusstsein des ständigen Vergehens, das man den jetzt ist.
00:31:58: Unknown Aber das, das ist jetzt ja immer nur Moment, momentan nicht. Und dann ist es ja auch wieder vergangen und der ist auch wieder vergangen und auch wieder vergangen. Dieses dieses den Vergehen als ein.
00:32:13: Unknown Lebensrythmus einfach hineinnehmen als etwas Positives, nicht als was Negatives, etwas Positives. Das ist, das immer wieder frei wird, immer wieder was Neues kommt, immer wieder so und das dann kommt ein Gefühl besser damit klar, mit dem ständigen Vergehen ja vorbei, gut vorbei ist es gut vorbei. So, dieses ist nicht der Anhalten und ich will das nächste haben und das anders lassen.
00:32:46: Unknown Das ist ja sonst immer so, dieses hin und her und der Buddha selber finde ich ja interessant in seinen ganzen Lehrreden. Da macht er einmal sehr geistig die Sachen, analysiert die Sachen alle und dann wieder das analysiert hat, nimmt es zusammen, der ist eigentlich praktisch nur noch die Synthese und dies gefühlsmäßig. Also da sind diese, diese zwei Dinge.
00:33:14: Unknown So so zusammenbringt oder finde ich, sind nicht einzig Analyse und Synthese beides. Wie gehst du damit um, wenn die Verstandesebene dir weiß ich nicht ein Ziel vorgibt, eine Idee, das will ich noch usw und die Gefühlsebene kommt aber vielleicht nicht ganz mit und hat denk dir eine ganz. Also worauf ich hinauswill, bin ich mir noch nicht ganz klar, aber ich spüre oft so eine Diskrepanz zwischen der Verstandesebene und der emotionalen Ebene.
00:33:49: Unknown Und die hohe Kunst ist ja wahrscheinlich im Leben so vermute ich, diese beiden ein bisschen mehr, na ja, ich sage mal, sich anfreunden zu lassen miteinander. Wie machst du das? Du hast vorhin gesagt, du wirst jetzt älter und musst dich dran gewöhnen, Dinge loszulassen. Dinge funktionieren nicht mehr so gut. Da sagt ja dein Verstand Okay, also das musst du so akzeptieren.
00:34:09: Unknown Dein Gefühl sagt dir aber wahrscheinlich ich finde es nicht schön. Na ja, wenn man merkt, es ist ja eben eh. Wenn also Begriffe richtig entfallen, die finde ich gar nicht mehr. Oder sie kommen zu spät, wenn ich diesen gar nicht brauche. Ja, was ist Wissen? Was? Was hilft dir da persönlich? Wie gehen Sie damit um? Ich habe dieses diese großen universellen Gesetze, Vergänglichkeit, dann die Unzulänglichkeit oder oder Unvollkommenheit nenne ich so, dass man immer Fehler hat, immer Schwierigkeiten und die Substanzlosigkeit, dass alles, was ist, sich mal auflösen muss.
00:34:57: Unknown Dass es immer diese drei großen Gesetze und die habe ich immer, immer wieder meditiert ziemlich viel, wo ich in Krebsdiagnose dachte, jetzt geht es am Ende zu. Also und das ist es, was schließlich leben ausmacht, Überhaupt, dass ständig etwas entstehen, Vergehen, also Vergänglichkeit, dass ständig etwas aufgebaut wird und wieder zerfällt. Und das dritte, dass du nie hundertProzentig perfekt sein kann und dies nicht hundertProzentig perfekt sein können.
00:35:32: Unknown Das können, das gern haben können, das ist was Wunderbares. Du bist nicht unter Zwang, unter Druck, Du musst das nicht hundertProzentig machen. Du kannst dich lieben mit deinen Fehlern, Du kannst die anderen lieben mit ihren Fehlern. Es ist eine große, große Erleichterung. Kommt der Humor dann auch ins Spiel? Und der Humor der ist so lustig. Das heißt, deine Antwort eigentlich auf meine Frage ist, auf die großen universellen Wahrheiten zu meditieren, auch wenn man sie vielleicht nicht ganz fassen kann mit dem Verstand, weil sie ja teilweise so groß sind.
00:36:09: Unknown Macht nix, sondern trotzdem immer wieder hinspüren ist immer wieder Verstehens. Immer wieder versuchen, die Verbindung letztlich zu denen zu suchen. Verbindung zu denen ist das A und O das Letzte, was du, was dich befreien kann und die Verbindung dazu, das das du siehst. Ja, es ist in Ordnung das alles in Ordnung, dass es sich auflöst. In Ordnung, dass es.
00:36:34: Unknown Das ist unperfekt. Es ist in Ordnung. Das stimmt so, weil Leben sonst leben kann nicht perfekt sein. Dann ist es abgeschlossen. Es gibt diese Unperfektheit macht Entwicklung möglich. Da kannst du dich dran entwickeln. Und das ist ja das Tolle. Ich kann noch was lernen. Immer. Bin immer beim Lernen. Natürlich nicht. Das ist das Großartige. Aber diese großen Gesetze, um die geht es letztendlich.
00:37:00: Unknown Wenn du die erfasst. Es heißt Vergänglichkeit, Substanzlosigkeit dieses und und die Unzulänglichkeit oder Unvollkommenheit. Wenn du das begreifst, erst mal nur begreifen, dich also soweit man kann mit dem Kopf und mit Herz. Du siehst ja jeden Moment, in jedem Moment, der das das der Augenblick vergeht, mit jedem Atemzug einatmen, Aus ist weg, die kriegt sie nicht wieder den selben Atemzug.
00:37:35: Unknown Also das heißt, das ist.
00:37:40: Unknown Dann du machst wird es alles ganz toll machen und irgendwo kommen Fehler und und hast ein bisschen Sorge, dass es nicht ganz stimmt und so Unzulänglichkeit ist überall drin. Die regt sich aber alles versuchen zu machen oder besser zu machen, die braucht man dazu um um Motivation zu bekommen. Überhaupt, die ist wunderbar, wenn du das begreifst, ist so schön.
00:38:04: Unknown Und dieses Auflösen ist doch mal schön, das mal so richtig alles lassen kann. Das sind ganz groß, die kann man spüren im Leben. Und je mehr du sie so einlässt, dich damit einlässt, umso näher kommen sie dir. Ich liebe sie. Ich liebe die Vergänglichkeit. Ich liebe die Unvollkommenheit, Ich liebe sie, die Substanz. Ich liebe es. Ich lasse mich vollkommen darein und denke das ist Leben und die machens, das ich ganz hier und jetzt leben kann, die machen das gerade das ich so leben kann und nicht sie.
00:38:49: Unknown Das ich abschaffen führe da oben irgendwo hin, wohin?
00:38:55: Unknown Würdest du vielleicht noch eine abschließende Frage Wie gelingt es?
00:39:05: Unknown Wie gelingt es sich, eine Praxis kontinuierlich stabil aufzubauen? Viele Menschen scheitern daran, auch ich manchmal. Ich nenne mich immer Phasen. Yogi Ich habe Phasen, da sitze ich sehr viel, stehe ich in der Früh auf, meditiere, mache meine Übungen usw und dann gibt es wieder Phasen, wo ich denke, so gehe ich mal lieber mit dem Hund in Wald spazieren.
00:39:27: Unknown Hast du vielleicht schlaue Tipps, wie es einem gelingt, eine stabile Praxis zu etablieren? Was sind so die Elemente, die man da hineingeben sollte? Ja, ich glaube, man sollte sich schon ein bisschen mehr strukturieren. Den meinen Alltag geht mir auch so, weil habe ich Lust dazu, mache ich da gerne und ich könnte. Dann sage ich mir eigentlich könnte im Bett liegen bleiben und brauchte gar nichts zu machen, Würde mir keiner übel nehmen in dem Alter.
00:39:55: Unknown Aber was bringt mir das? Oh, die Decke zu schonen, weil ja, das ist nix, solange ich kann, macht es Freude. Das Können und Probieren und ausprobieren im Leben. Irgendwas, auch wenn es daneben geht, finde ich gar nicht schlimm. Das sind mal wieder was anderes. Ich habe auch schon Dinge, wo ich dachte, das muss ich unbedingt schaffen. Ich habe alles mögliche schon probiert und dann habe ich mir gemerkt, das geht gut.
00:40:28: Unknown Aber die Struktur haben von morgens ist ganz gut und sie ein bisschen an die Struktur halten. Denn mit Struktur meint so eine bestimmte uhrzeit oder bestimmte Ich brauche nur Zeit, hab überall uhren, denn wenn ich sonst sonst ein bisschen alles durcheinander. Ja, ich muss gerade in meinem Alter sehr auf die uhrzeit achten. Und Bingo war früher nicht sehr pünktlich.
00:40:57: Unknown Bin jetzt pünktlich, weil ich finde, meine Zeit läuft ab und meine Zeit ist es gut, sie einzuteilen und. Und wenn ich Yoga mache morgens um 6:00 auf der mich bis um 6:30 im Bett Yoga, dann sieht sich am Rand meditiere ich dann mein Frühstück morgens und dann schaue ich, was ich, was ich machen muss zum Einkaufen oder sonstiges.
00:41:24: Unknown Und dann setze ich mich gerne dran. Ich mache mir dann so Notizen, was ich schreiben will, mit der Hand. Ich kann mit der Hand überlegen als am Computer schreiben. Das ist ein bisschen schwierig, vertippen mich so oft und so weiß ich, das ist ein bisschen dumm. Ich habe mir neuerdings einen Ein Sekretär zugelegt. Homepage war ja hat wir, die Alexandra Weiß die, die Jung und alt macht und bei der ich immer mal einen Abend gestalte.
00:41:58: Unknown Hatte Du, ich habe da einen, der sucht so was. Ja, der möchte gerne auch mal was noch machen. Im Rentenalter waren Sportler und Eishockey man ja und jetzt? Und er schreibt jetzt deine Texte für die Wunderbar. Wie viel schreibst du denn? Veröffentlicht du noch Bücher? Arbeitest du gerade ein Buch oder ich? Ich schreibe jetzt ganz gerne so nenne ich ja meine mein Yoga.
00:42:25: Unknown Champagneryoga heißt übrigens Segeln in Siegen. Diesen Segen heißt aber ein Segen, der nie von oben kommt. Da, den ich mir durch mein eigenes Tun für mich schaffe. Und der gibt es so, dass du was Gutes willst, Das sich mit Yoga beschäftigt, mit mit dem Haushalt zurechtkommst. Das sind alles Dinge, die du schaffst, machst dir einen deinen eigenen Segen daraus Segen und das ist Yoga heißt den Segen, den du dir selber.
00:43:02: Unknown Erst so schön hat. Was sehr selbstwirksame Selbstermächtigung ist jetzt der Absolute. Aber wie gesagt, und das schreibst du jetzt noch immer auf deine deine Philosophien. Darum und schreibe mir auf, wie schreibt man mir was auf? Und dann versuche ich neuerdings ja, das ist mein letztes Buch, wo man gibt man mal das Große, das Untere, wo bekommt man deine Bücher her?
00:43:32: Unknown Ursula Ja, die, die ich hier bei dem Verlag und was ich da gemacht habe beim beim Yoga, was mein Yoga besonders macht, also zu allen anderen Büchern, das ist, wo man so vorne, ganz vorne die ganz vorne mal die. Stelle ich mach gerade das Buch mal auf die habe ich dein Vorwort Ja, da siehst du, ich habe die Yoga Asana Körperbereich.
00:44:05: Unknown Ja, hier die Meditation. Ja, und hier ist die liebende Güte, äh, Meter Bafana. Und die, die bringe ich alle zusammen. Das ist nicht nur in der bleibt, sondern absolut auch die Meditation auch Überlegung warum? Und hier kommt die die liebende Liebe dazu wie und das und dann als dritte, als viertes habe ich, denn ich schreibe den oft auf Was mache ich im Haus dazu?
00:44:36: Unknown Also Praxis im Haus, dann ist das weise. So und diese Dinge nehmen jetzt viele Yogalehrerin. Das Buch geht sehr gut für ihre Yogastunden. Sie können jeweils eins immer nehmen und da ich alles beisammen Yogaübungen, dann ist es hier Mensch, meine Tochter, die ja Figuren, Symbole und dann ist es ist erklärt, dann kommt die Meditation und dann kommt die, die Männer lieben.
00:45:08: Unknown Also, ihr lieben Zuhörerinnen, zu Hause im Waldhaus Verlag Sampada Yoga von Ursula Laien ausgesprochene mich Laien Ist es richtig. Viele sagen immer Lyon la la la Lyon jetzt wir. Die wildesten Aussprachen Lyon.
00:45:31: Unknown Lyon, Lyon haben ja also Lyun, wenn ihr googelt heutzutage Ursula el y un Lyon, das ist. Und dann habe ich ganz viele Hefte immer gemacht. Ich habe dann immer sehr, sehr was kann mir helfen und ich habe es Liste da habe ich wie kann ich unheilsame Tendenzen in mir, wie kann ich die umwandeln so zu positiven Weise, dass ich das Buch, also auch die Sachen und da habe ich dann immer Yogaübungen und dazu und da geht es von der anderen Richtung aus, geht von von jetzt von meinem Gefühl ja geht es zum.
00:46:19: Unknown Zum Yoga. So in der Praxis. Vorher ging es von der Praxis zum Mittel, aber der Weg war der andere. Hier ist der Weg von der Praxis zur Meditation. Und ja, in diesem Buch der andere Weg meinen Schwierigkeiten oder Emotionen, wie komme ich daran? Und dann habe ich ganz viele, ganz viele Praxishefte, die ich immer mache. Die würde ich alle über deine Webseite bekommen.
00:46:49: Unknown Super, die packen wir. Ihr lieben Zuhörerinnen, unten in den Shownotes könnt ihr dann auf die Links klicken. Da kommt ihr direkt zu Ursula und alle möglichen Sachen wie Wie kann ich heilende übergehen? Das ist jetzt nicht so von mir, weil sie hier weitermachen will, wo ist das ihr Energie Selbst linke kann ich meine Körperenergie lenken, meine psychischen, meine, meine spirituellen sogar?
00:47:18: Unknown Ursula Ich sehe, da öffnet sich eine ganzes Universum hier gerade. Ich glaube, wir müssen uns noch mal treffen, weil ich glaube, hier öffnet sich ein ganzes Universum. Zu deiner Praxis Heute waren wir sehr bei dir und du als Mensch. Deine Sichtweise. Was hat dir Kraft gegeben im Leben? Deine Philosophien? Wie verstehst du Yoga? Wie verstehst du Buddhismus? Wie verstehst du das Älterwerden?
00:47:41: Unknown Es war ein super spannendes Gespräch. An alle, ihr Lieben da draußen, wenn ihr euch mehr interessiert für mehr von Ursula schaut und in die Shownotes, da packen wir alle links rein. Und Ursula, ich hoffe, wir treffen uns bald wieder zum nächsten Gespräch. Dann können wir ein bisschen mehr wirklich über deine Lehren und deine Praxis sprechen. Ja, das wäre ein schöner zweiter Teil.
00:48:02: Unknown Es geht meine Praxis auch sehr auf heilende Energien. Ja, der das finde ich es so wichtig wie kann man und wo und wie kann man mit heilenden Energien bei sich selber wie bei anderen etwas Gutes erwirken? Und ich glaube, das brauchen wir heutzutage alle ein bisschen. Wenn ich mir diesen Planeten zurzeit so anschaue und deswegen bin ich jetzt auf dem Gebiet, jetzt ist so was, weil ich finde, das kann man in meinen Retreats gut einbringen, das kann man in einem Yogaunterricht kann man auch so menschlich einbringen.
00:48:37: Unknown Du gibst auch noch immer Retreats, das sei hier bitte kurz auch noch erwähnt. Wann? Wo? Alles über deine Website. Ja, ja, ja, jetzt, Wie es eben. Jetzt am Ostermontag wieder in unser okay ein eine Woche zu gehen. Wir drehen ja super Ursula, vielen, vielen lieben Dank, dass du dir Zeit genommen hast für dieses wirklich tolle Gespräch. Ich bin mir 100 % sicher.
00:49:09: Unknown Du hast heute ganz viele Menschen da draußen inspiriert. Wunderbar. Also ich danke dir also, dass gute Fragen gestellt wurden und das ist wirklich was Besonderes ist. Und ich bin froh, dass es sich so ausbreitet, dass viele Menschen es machen. Und viele unterrichten ja sehr, sehr viel. Und allen, die da mit Yoga in Verbindung steht, möchte ich raten Weitermachen, weitermachen und das Yoga ausbauen.
00:49:37: Unknown Mit Meditation, mit dem Hintergrund und dann einen Lebensweg finden, der wirklich für die Menschen sinnvoll ist. Das ist was Wunderbares. Und dann kann man auch leichter abtreten. Danke, Danke für. Super! Ich fand es ein richtig schönes Gespräch.
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